Yousef Chalder
Yousef Chalder wurde in Indien geboren. Seine Familie
zog nach Kuwait, als er sechs Jahre alt war. Yousef war ein eifriger Moslem,
mit einer religiösen Kappe und einem langen Bart als Zeichen seines
Glaubens. Yousef studierte den Koran und lernte grosse Teile auswendig,
gab den Armen Geld und unternahm sieben Pilgerreisen nach Mekka. Zusammen
mit seinem Bruder startete er eine TV-Produktionsfirma, und bald gehörte
ihm ein Vermögen. Seine TV-Firma wurde zur grössten im Land.
Yousef Chalder konnte zufrieden sein. Praktisch aus dem Nichts hatte er
eine erfolgreiche TV- Produktionsfirma aufgebaut, und war reich geworden.
«Warum kann ich keinen Frieden finden?» fragte er sich jedoch
immer wieder. Eines schien ihm nicht zu gelingen: sein Selbstmord. Er hatte
es bereits viermal versucht. In langen Nächten des Fastenmonats Ramadan
konnte er trotz Schlafmitteln keine Ruhe finden.
Während der letzten Woche des islamischen Fastenmonats
Ramadan, er konnte wieder nicht schlafen, auch die Schlafmittel halfen
ihm erneut nicht weiter, rief er schliesslich zu Allah: «Gott, warum
strafst du mich?» In einem europäischen Hotelzimmer fand er
eine Gideon-Bibel. Die schlug er auf und las: «Wo man Hilfe in Zeiten
der Not findet.» Er fand eine ganze Liste von Themen. «Wenn
man Schlaf braucht, lies Psalm 4.» Yousef war
erstaunt. Er las und betete: «Ich weiss, dass es Leute gibt, die
diesem Buch glauben. Wenn Du der Gott dieses Buches bist, lass mich einschlafen.»
Er legte sich hin und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf. Doch bald
vergass er dieses Erlebnis wieder. In einer evangelistischen Strassenversammlung
hörte er Christen darüber sprechen, «Jesus
ist der einzige Weg zu Gott; Jesus ist der Fürst
des Friedens.» «Wie wollen sie wissen, dass das Christentum
der einzige Weg ist, und nicht der Islam? Oder dass die Bibel Gottes Wort
ist, und nicht der Koran?», fragte er. «Wenn Sie die Antworten
zu diesen Fragen wissen wollen, fragen Sie Gott. Er liebt Sie und wird
Ihnen seinen Weg zeigen», wurde ihm geantwortet. «Ich war erneut
völlig verblüfft», erzählt Yousef. «Ich hatte
noch nie jemand sagen hören, dass Gott zu ihm spricht!» Yousef
hatte sein ganzes Leben lang einem Allah gedient, der ein Richter ist und
nicht ein liebender Gott. Yousef wurde unruhig, und schliesslich betete
er: «Gott, es muss Dir doch möglich sein, zu mir zu sprechen.
Wenn du das nicht tust, werde ich dich zurückweisen.» Fünf
Nächte später hatte Yousef einen Traum: Er sah ein sehr helles
Licht im Himmel. Als das Licht näher kam, sah er, dass es ein Kreuz
war. Dann hörte er eine Stimme vom Himmel: «Dies ist mein Weg.
Jesus
ist mein Sohn. Ich gebe dir meinen Frieden.
Ich werde meine Freude bei dir lassen.» Yousef wachte auf, er konnte
es kaum fassen: Gott hatte zu ihm geredet!
«Am nächsten Tag überschlug ich die Kosten,
was es für mich bedeuten würde, von nun an Jesus nachzufolgen.
Ich wusste, dass mich meine Familie verstossen würde. Meine Firma
war in der arabischen Welt, und mir war klar, dass ich alles verlieren
würde, möglicherweise auch mein Leben.» Yousef suchte einige
Christen auf, von denen er gehört hatte, und entschloss sich dort,
von nun an Jesus nachzufolgen. «Von dem Tag an erfüllte ein
göttlicher Friede mein Herz», sagt er. «Friede und eine
grosse Freude...»
Der Psalm 4:
1 Ein Psalm Davids, vorzusingen, beim Saitenspiel.
2 Erhöre mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtigkeit,
der du mich tröstest in Angst; sei mir gnädig und erhöre
mein Gebet!
3 Ihr Herren, wie lange soll meine Ehre geschändet
werden? Wie habt ihr das Eitle so lieb und die Lüge so gern! SELA.
4 Erkennet doch, daß der HERR seine Heiligen wunderbar
führt; der HERR hört, wenn ich ihn anrufe.
5 Zürnet ihr, so sündiget nicht; redet in eurem
Herzen auf eurem Lager und seid stille. SELA.
6 Opfert, was recht ist, und hoffet auf den HERRN.
7 Viele sagen: »Wer wird uns Gutes sehen lassen?«
HERR, laß leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!
8 Du erfreust mein Herz, ob jene auch viel Wein und Korn
haben.
9 Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein
du, HERR, hilfst mir, daß ich sicher wohne.
Ps 4,1-9
Jesus bezeichnet sich selbst als den
Weg zu Gott; er sagt, dass es ausser ihm selbst keinen Weg zu Gott
gibt:
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit
und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Joh 14,6
Der Prophet Jesaja prophezeite
über den kommenden Messsias, dass er ein Fürst des Friedens sein
werde, diese Prophzeiung hat sich in Jesus erfüllt:
"Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben,
und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen:
Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des
Friedens." Jes 9,5
Jesus ist der Geber des wahren Friedens, wie er selbst
gesagt hat; einen Frieden kann nur er geben, der nirgends sonst auf der
Welt gefunden werden kann.
Jesus: "Frieden lasse ich euch, meinen Frieden
gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde
nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam." Joh 14,27
Jesus: "Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir
Frieden
habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich
habe die Welt überwunden [griech. nenikhka
- überwunden, besiegt]." Joh 16,33
Jesus ist der Sohn Gottes, wie es Gott
selbst aus dem Himmel mit einer hörbaren Stimme bestätigt hat:
"Und siehe, eine Stimme <kommt> aus den Himmeln, welche
spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen
gefunden habe." Mt 3,17